Schreiner-Auszubildende beteiligen sich an xchange

Das Herbsttreffen der Schreiner-Innung Tuttlingen fand in Stockach statt. Dabei lobte Obermeister Klemens Strohm den Azubi-Austausch im Rahmen des „xchange“-Programms. Drei Auszubildende aus Innungsbetrieben sammelten dank xchange Auslandserfahrung in einer Firma. Weitere Infos unter www.schwaebische.de/region_artikel,-Schreiner-Auszubildende-beteiligen-sich-an-Austausch-_arid,10752539_toid,705.html

Ein Eldorado für Schreiner in Vorarlberg

Lernender Bernhard Büchner lernt mit xchange das Vorarlberger Schreinerhandwerk kennen

Warmer Holzduft liegt in der Luft, draußen, vor den großen Fenstern der Werkstatt leuchten die schneebedeckten Gipfel der Drei Schwestern in der Frühlingssonne – ein Arbeitsplatz wie aus dem Bilderbuch. Für Bernhard Büchner aus Tuttlingen ist es das größte Abenteuer, das er in seinem jungen Leben gewagt hat. Der 17-jährige Schreinerlehrling arbeitet für zwei Wochen in der Tischlerei Hartmann in Schlins. Das Praktikum kam dank des Austauschprogramms XChange zustande. Dieses ermöglicht Auszubildenden in Deutschland, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz, spannende berufliche Einblicke fernab ihres Heimatlands zu gewinnen. Gefördert wird das Programm von der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK), der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer und durch Mittel der Europäischen Union.


Erwartungen übertroffen

„Das Auslandspraktikum hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen“, resümiert Bernhard Büchner. „Ich wurde total freundlich begrüßt und alle waren gleich zu Beginn sehr offen.“ Dadurch sei seine Nervosität am ersten Arbeitstag in Vorarlberg schnell verflogen gewesen. Gleich am ersten Tag hat sich Geschäftsführer Bernd Hartmann ein paar Stunden Zeit genommen, um Büchner in das neue Umfeld einzuführen. Kurz darauf konnte er auch schon seine Arbeit aufnehmen: Zusammen mit anderen Azubis und Gesellen der Schreinerei Hartmann hat er alte Massivholzmöbel restauriert. „Abgesehen von der Arbeitsteilung läuft hier vieles ähnlich wie in meinem eigenen Ausbildungsbetrieb“, sagt Büchner. Besonders beeindruckt habe ihn das Arbeitsklima: „Das Team ist ein echtes Team. Das merkt man gleich, wenn man in die Werkstatt kommt.“

Vorarlberg war erste Wahl

In Deutschland absolviert der junge Schreiner seine Ausbildung in der Schreinerei Moser OHG in Bubsheim bei Tuttlingen. Bei der Planung seines Auslandsaufenthalts fiel seine Wahl schnell auf Österreich: „Vorarlberg ist ein Eldorado für Schreiner“, schwärmt er. Gleichzeitig ermöglichten die Berge ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. 

Für Bernd Hartmann war dies der erste Lehrlingsaustausch. Doch dabei soll es nicht bleiben, schon bald will er auch einem eigenen Auszubildenden den Blick über den beruflichen Tellerrand ermöglichen. „Mir ist es wichtig, dass unsere Azubis viel lernen und bei solch einer Erfahrung kann man jede Menge lernen – egal, ob der Austauschbetrieb größer, kleiner, besser oder schlechter als der eigene Lehrbetrieb ist“, so Hartmann. Gleichzeitig sei die Teilnahme an dem Lehrlingsaustausch ein besonderer Anreiz für zukünftigen Nachwuchs. Auch die Durchführung des Austauschs hat seiner Ansicht nach reibungslos funktioniert: „Ehrlich gesagt bin ich überrascht, wie unkompliziert das gelaufen ist.“

An dem Programm XChange können alle Handwerkslehrlinge, die das erste Lehrjahr abgeschlossen haben, teilnehmen. Ideal ist ein gegenseitiger Austausch, je nach Wunsch können Lehrlinge aber auch nur entsendet oder aufgenommen werden. „Für Betriebe ist die Teilnahme an XChange eine einmalige Möglichkeit, sich als weltoffener und modernen Ausbildungsbetrieb zu positionieren“, betont Raimund Kegel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Grenzüberschreitende Berufliche Bildung der IBK und stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz.

Wer sich für einen Austausch interessiert, kann sich mit Susanne Hillan von der Handwerkskammer Konstanz, Telefon: 07531 205 391, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, in Verbindung setzen. „Wir kümmern uns um einen passenden Austauschbetrieb und vermitteln den Kontakt“, so Hillan. Auch die Vermittlung einer Unterkunft gehört zum Service. 

 
Unterkunft in Gastof
 
Bernhard Büchner ist für die zwei Wochen seines Austauschs in einem kleinen Gasthof im Nachbardorf von Schlins untergekommen. Dass er dort auf eigenen Beinen steht und seinen Alltag selbständig bestreitet, gefällt ihm von Tag zu Tag besser. „Man gewöhnt sich recht schnell an das neue Leben“, sagt er, „deswegen kann ich XChange wirklich jedem Azubi empfehlen.“  


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Bild: Lernen vom Profi: Dank des Austauschprogramms XChange kann Schreinerlehrling Bernhard Büchner (rechts) aus Tuttlingen zwei Wochen lang in der Tischlerei von Bernd Hartmann in Vorarlberg mitarbeiten. 

Jana Seifried, 19.05.2017
Quelle: Presseinformation der Handwerkskammer Konstanz vom 19.05.2017

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Arbeitsalltag anderswo

Teilnehmer am xchange-Lehrlingsaustausch geehrt

Heißt es jetzt Vesper, Brotzeit oder Znüni? Wer sich für die kleinen und großen Unterschiede des Arbeitsalltags anderswo interessiert, ist bei xchange richtig. Fast 90 Auszubildende aus Deutschland, Italien, Liechtenstein, Österreich und der Schweiz waren in diesem Jahr mit dem Lehrlingsaustausch im benachbarten Ausland unterwegs. Am vergangenen Freitag hatten sich viele von ihnen noch einmal auf den Weg gemacht, um bei einer Feier in der Kantonsschule Zürich Nord ihre Zertifikate entgegenzunehmen und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.


Wie wertvoll diese Erfahrungen für die persönliche und berufliche Entwicklung seien, betonte Marc Kummer, Amtschef im Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Zürich, der in diesem Jahr die Gastgeberrolle übernommen hatte. Als wichtige Botschafter für ihre Berufe und Länder würdigte Bruno Sauter, Amtschef im Amt für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Zürich, die Austauschlehrlinge. Schließlich gelte es, den Wert der Berufsausbildung in Europa zu stärken und damit der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben.

Auch Raimund Kegel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Grenzüberschreitende Berufliche Bildung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, und Sabrina Swaidan, die in der Landesverwaltung Vorarlberg mit für die grenzüberschreitende Kooperation der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) zuständig ist, dankten den Auszubildenden und den teilnehmenden Betrieben für ihr Engagement: „Nur wer die eigene Komfortzone einmal verlässt, erschließt sich neue Perspektiven. Und im Beruf wird es immer wieder darum gehen, Neuland zu betreten – mit jedem neuen Auftrag, mit jedem neuen Problem, mit jeder neuen Technologie. Gut, wenn man das schon mal geübt hat“, so Kegel.

Welche Eindrücke sie von ihren vierwöchigen Aufenthalten mit nach Hause genommen haben, berichteten die Auszubildenden im Gespräch mit Moderatorin Heike Montiperle. Jim Weh zum Beispiel, angehender Metzger aus Konstanz, durfte in einer Thurgauer Metzgerei auch selbst zum Schlachtermesser greifen. Umgekehrt lernte sein Schweizer Kollege Manuel Wolf, dass deutsche Kunden das Fleisch in anderen Zuschnitten auf dem Teller wollen. „Es ist schon eine immense Horizonterweiterung, wenn man merkt, dass man in der gleichen Branche auch ganz anders arbeiten kann“, sagt Ausbilder Bernhorst Koch.

Manchmal lassen sich die Unterschiede auch in Zahlen messen, so wie bei Alicia Absenger, die im Konstanzer Malerbetrieb Utz zur Bürokauffrau ausgebildet wird und für vier Wochen bei den Österreichischen Bundesbahnen in Wien Praxisluft schnuppern durfte: „Von einem 40-Mann-Betrieb zu einem Konzern mit 40.000 Mitarbeitern, das ist schon eine andere Welt“, staunt sie noch heute. „Viel gemütlicher“ fanden es dagegen die angehenden Mechaniker und Konstrukteure aus Liechtenstein, die in Bayern zu Gast waren, schon allein, weil sie eine Stunde weniger arbeiten mussten als zuhause – dass aus der Znüni dann eine Brotzeit wurde, machte da schon keinem mehr zu schaffen.

Hintergrund:

Der Lehrlingsaustausch xchange ist ein gemeinsames Projekt der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK)und der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp). Mitglieder dieser Organisationen sind die deutschen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg, das Fürstentum Liechtenstein, die Schweizer Kantone St. Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Aargau, Appenzell, Graubünden und Ticino, die italienischen Provinzen Lombardei, Südtirol und Trient sowie die österreichischen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Unterstützt wird das Projekt vom Erasmus-Programm der Europäischen Union und durch die CH-Stiftung. Der Austausch soll die grenzüberschreitende berufliche Bildung fördern, die Fähigkeiten und Kompetenzen junger Menschen in der beruflichen Erstausbildung verbessern und die Qualität der beruflichen Weiterbildung stärken.

Ansprechpartnerin bei der Handwerkskammer Konstanz ist Susanne Hillan, Tel. 07531 205-391, E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Weitere Informationen gibt es unter www.xchange-info.net.


Bild: Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen xchange-Austauschs mit Mag. Sabrina Swaidan von der Vorarlberger Landesregierung als Repräsentantin für die Arge Alp (erste Reihe rechts) und Raimund Kegel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Grenzüberschreitende Berufliche Bildung der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz (zweite Reihe rechts).

MC, 07.11.2016

Quelle: Presseinformation der Handwerkskammer Konstanz vom 25.11.2016

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Um viele Erfahrungen reicher

Lernende berichten von spannenden Wochen beim Austausch-Programm xchange

Es gehört schon eine Portion Mut dazu, sich für ein paar Wochen aus der vertrauten Umgebung zu verabschieden, um sich in einem ausländischen Ausbildungsbetrieb zu beweisen. Für die 129 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Lehrlingsaustausch xchange hat sich diese Courage ausgezahlt, wie die Gäste bei der offiziellen Zertifikatsverleihung am vergangenen Freitag (3. November) in Vaduz erfuhren.


Bevor die Lernenden aus Österreich, Italien, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz mit Moderatorin Heike Montiperle über die Erfahrungen in ihren Austauschbetrieben plauderten, unterstrichen die offiziellen Vertreter der beteiligten Organisationen und Länder die Bedeutung des xchange-Programms (siehe auch unten). Liechtensteins Bildungsministerin Dominique Gantenbein nannte den Austausch eine einmalige Chance, um fachliche Fähigkeiten und soziale Kompetenzen zu verbessern. Dr. Daniel Spadin, Kanzleidirektor Graubünden, lobte die Einsatzbereitschaft der Lernenden: „Sie sind hier, weil sie motiviert, talentiert und leistungsbereit sind“, sagte er.

xchange-Programm ein Höhepunkt der Ausbildung

Adrian Hasler, Regierungschef des Gastgeberlandes Fürstentum Liechtenstein, freute sich in seiner Festrede, dass bei xchange zwei wichtige Elemente der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) zum Tragen kommen: Jugend und grenzüberschreitender Austausch. In Richtung Jugendliche sagte er: „Jeder Traumjob entspricht bei Tageslicht betrachtet nicht dem Ideal.“ Umso wichtiger sei es, bei der Arbeit Höhepunkte zu erleben, die einen in der Berufswahl eindrucksvoll bestätigen. „Ich bin überzeugt, dass das xchange-Programm so ein Höhepunkt ist.“ Er dankte allen, die den Austausch mit ihrem Engagement möglich machten.

Raimund Kegel, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz und Vorsitzender der Arbeitsgruppe Grenzüberschreitende Berufliche Bildung der IBK, betonte den Wert und die Qualität der dualen Ausbildung mit ihrem hohen Praxisanteil. Die IBK veranstaltet den Lehrlingsaustausch gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp). Mit Blick auf die an xchange beteiligten, ökonomisch erfolgreichen Regionen von Augsburg bis nach Südtirol sagte er: „Es ist auch die wirtschaftliche Prosperität, die diesen Austausch ermöglicht.“

Auch die Ausbilder profitieren

Und dann konnten die Hauptpersonen in lockeren Minutengesprächen mit Heike Montiperle dem Publikum von ihren Erfahrungen während des drei- bis vierwöchigen Auslandseinsatzes berichten. Die meisten Auszubildenden konnten die anfänglichen dialektbedingten Verständigungsprobleme schnell überwinden und von den kleinen und großen Unterschieden im Arbeitsalltag lernen. Luca Gstreinthaler und David Stöckl aus Absam (A) etwa tauschten mit Giulia Lombardo in St. Gallen (CH) die Arbeit an großen optischen Linsen gegen die Welt der kleinen Industrielinsen. Eine ganz neue Erfahrung für alle drei Lernenden. Der angehende Kfz-Mechatroniker Robin Funke aus Singen (D) stellte fest, dass man in anderen Ländern mitunter auch anders arbeitet. Ihn überraschte etwa, dass in seinem Dornbirner (A) Austauschbetrieb sogar der Ölwechsel anders funktioniert. Doch auch die Ausbilder profitieren in jeder Hinsicht von den neuen Impulsen durch die Jugendlichen. Fachlich ohnehin, in einzelnen Fällen bis hin zur Nachhilfe in Sachen aktueller Musik aus Österreich.

Eine besonders schöne Auszeichnung gab es für die beiden Hilti-Lehrlinge Richard Küng und Manuel Lutz aus Thüringen (A), die im Maggi-Werk in Singen (D) einen hervorragenden Eindruck hinterließen. „Die Ausbilder dort wollten sie am liebsten behalten“, berichtete Ausbilder Werner Bernardi.

Fazit: Eine super Zeit

Welche spannenden Erfahrungen sie nach Feierabend an ihren Einsatzorten im Ausland gemacht hatten, konnte Heike Montiperle zwar nur ansatzweise aus den Lernenden herauskitzeln. Doch das an diesem Nachmittag meistgehörte Fazit spricht für sich: „Es war eine super Zeit.“

Für xchange-Projektleiterin Karin M. Meier war nach der Verleihung aller Zertifikate das Schönste, dass die Auszubildenden alle so selbstbewusst zu ihrem Auftritt nach vorne gingen. Projektleiterin Silvia Risch-Wirth war dankbar für die fröhlichen Gesichter und die Wertschätzung der Lernenden und der Politik dem Programm gegenüber. Am meisten freute sie sich aber über die jungen Leute, die den Mut hatten, über die Grenzen zu schauen.


Hintergrund:

xchange-Lehrlingsaustausch

Der xchange-Lehrlingsaustausch der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) und der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) wird seit 2001 durchgeführt und bietet Lernenden sowie Unternehmen die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Europäische Union unterstützt das Projekt im Rahmen des Programms Erasmus+, das die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie die Mobilität und Qualifikation junger Menschen fördert. Das Amt für Berufsbildung und Berufsberatung des Fürstentum Liechtenstein war Gastgeber der diesjährigen Auszeichnungsfeier in Vaduz. 2017 nutzten 129 Lernende aus Österreich, Italien, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz die Möglichkeit, bis zu vier Wochen Praxiserfahrung in einem Austauschbetrieb im Ausland zu sammeln. Mehr Infos zu xchange unter www.xchange-info.net


Bild: Viele zufriedene Gesichter: die Lernenden und ihre Ausbilder des xchange-Lehrlingsaustauschs 2017 nach der Übergabe der Zertifikate in Vaduz, Liechtenstein.


Bild: Hohe Wertschätzung: Der liechtensteinische Regierungschef Adrian Hasler (links) hielt nicht nur die Festrede, sondern übergab persönlich gemeinsam mit Dr. Daniel Spadin, Kanzleidirektor Graubünden (rechts), die xchange-Zertifikate an die anwesenden Lernenden und ihre Ausbilder.


Bild: Charmante Moderation: Heike Montiperle führte souverän und kurzweilig durch das Programm.

Autor: Holger Thissen

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