Fromm Manuel - Kopie

Manuel Fromm, Industriemechaniker, Furtwangen

 

Gewaltige Unterschiede!

Manuel Fromm, Industriemechaniker von der Firma S.Siedle & Söhne in Furtwangen konnte sein Auslandspraktikum bei der Firma Doppelmayr Seilbahnen GmbH in Wolfurt, Vorarlberg, absolvieren. Der Unterschied, so meint er, sei schon gewaltig: in meiner Firma stellen wir Anlagen zur Gebäudekommunikation her. Hier bei Doppelmayr, sind es zum Großteil riesige Komponenten für Seilbahnen, die hergestellt, vormontiert und versandfertig gemacht werden. Dabei gibt es eine fast unüberschaubare Zahl von Einzelteilen. Er konnte vor allem im Bereich Schweißen viel Neues lernen und eben die Arbeitsweise und Arbeitsabläufe in den riesigen Werkshallen kennenlernen. Eine ganz wichtige Erfahrung und Ergänzung für seine Berufsausbildung!


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Florian Anderfuhr

Vier Wochen sind wichtig für den Aufenthalt!

 Florian Anderfuhr war vier Wochen bei Milka-Mondelez in Bludenz. "Aber die vier Wochen sind sehr schnell vergangen. Ein kürzerer Aufenthalt würde in jedem Fall deutlich weniger bringen. Vor allem weniger neues Fachwissen." Dabei gibt es viel zu lernen: Südzucker arbeitet mit Rohstoffen, Milka-Mondelez mit dem Endprodukt Schokolade. Daher gibt es viele andere Verfahren, andere Anlagen und andere Hygienevorgaben. Das alles bingt eine große Horizonterweiterung. Er wurde auch von Anfang an voll in die Alltagsarbeit integriert. Nachdem auch die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit bei der Arbeit so wie Unterkunft und Freizeitgestaltung gut passten, sieht er diesen Aufenthalt absolut als Erfolg und Bereicherung. Ein Lehrling von Milka wird im nächsten Jahr zu Südzucker gehen. Auslandspraktika sind in beiden Unternehmen ein wichtiger Teil der Ausbildung.


 

Davide Pizzo 3 - Kopie

Meister im Spätzlemachen aus Lugano.

„Das Praktikum war eine gute Entscheidung“, ist sich Davide Pizzo sicher. Vier Wochen lang hat der Koch-Azubi seine Arbeitsstelle in der Großkantine der Luganer Stadtverwaltung gegen einen Platz am Herd des Heidenheimer Schlosshotels getauscht. „Das Praktikum hat mir sehr gut gefallen“, sagt der 18-Jährige, der während seiner Zeit in Heidenheim viel Neues erlebt hat. Wie es sich anfühlt, im Schichtdienst zu arbeiten zum Beispiel, oder was es bedeutet, wenn pro Tag bis zu 1200 Essen über die Theke gehen statt 300 wie im Tessin. Lediglich mit der deutschen Sprache sei es nicht ganz so einfach gewesen, berichtet Davide. Aber: „Mit Händen und Füßen ging’s schon“. Außerdem waren auch einige Kollegen im Team, die Italienisch sprechen. Und sowieso: Davide ist jetzt Profi im Tellerdekorieren und Spätzlemachen – und das ist ja auch nicht gerade das Schlechteste.


 

Erhard berthold 2

Ideale Ergänzung der Ausbildung.

Die Firma Hilti AG in Thüringen, Vorarlberg, und die Firma Agfa-Gaevert HealthCare im bayerischen Peissenberg sind seit mehreren Jahren Austauschpartner für ihre Azubis. Ihre Produktpallette und ihre dazu notwenigen Technologien sind sehr unterschiedlich. In der Ausbildung aber ergänzen sie sich. Daniel Erhard, Industriemechaniker bei Agfa, kann bei Hilti sein Wissen und Können in der spanabhebenden Bearbeitung erweitern. Hilti hat große CNC-Maschinen. Hier lernt er auf dem PC zu programmieren und das Ganze dann auf die Maschine zu senden. „Das ist eine gute Erfahrung und eine Ergänzung meiner Ausbildung.“ Der Zerspanungstechniker Mathias Berthold von Hilti lernt andererseits bei Agfa viel Neues in der Blechbearbeitung. Bei Agfa gibt es dazu entsprechende moderne Maschinen, die es bei Hilti nicht gibt. Er lernt viel Neues, biegen und stanzen. Das gehört zu seinem Berufsbild, kann bei Hilti aber nicht so intensiv vermittelt werden. Ausbildungsleiter Bernardi schätzt bei diesem Austausch neben der fachlichen Erweiterung besonders die persönliche Erfahrung, dass die Leute selbständiger werden und lernen auf eigenen Beinen zu stehen.(Foto: Daniel Erhard und Elias Berthold)