Brander 1

"Man hat mir Veraantwortung übertrgagen,

und ichkonnte selbständig arbeiten!“ Das war für Christine Brandner bei ihrem  Praktikum in
der Verwaltung der Landeshauptstadt Bregenz eine ganz wichtige Erfahrung.
Die Verwaltungsfachangestellte vom Landratsamt Konstanz musste im Wohnungsamt der Stadt
Bregenz die Bewerber nach einem vorgegebenen Punktesystem bewerten. Man hatte ihr damit eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe übertragen. Die zweite Abteilung, in der sie auf
eigenen Wunsch auch eingesetzt wurde, war die Jugendinformation der Stadt. Hier konnte
sie verschiedene Projekte kennenlernen. Die vier Wochen in Bregenz waren für sie insgesamt
eine ganz wichtige neue Erfahrung und eine Erweiterung ihrer Fachkenntnisse.


Sandro Schnetzer und Markus König, Götzis, Österreich

Unsere Lehrlinge waren sehr begeistert

erzählt Günther Mösslang, Ausbilder bei der Firma Sola Messwerkzeuge in Götzis, Vorarlberg. Sandro Schnetzer und Markus König waren 4 Wochen bei der Firma Nestlé Maggi in Singen. „Es war eine ganz andere Arbeitsweise und ein ganz anderer Arbeitsablauf, andere Maschinen, eine andere Organisation“ - erzählen die beiden.

Die Bedeutung der Hygiene in einem Lebensmittelbetrieb war selbstverständlich auch neu. Aber über das Fachliche hinaus, so die xchange-Absolventen, ist es auch eine wichtige Lebenserfahrung. Sich selbst organisieren und sich in einer völlig neuen Umgebung zurecht finden, das ist eine Herausforderung, aber man lernt ganz viel dabei. Bei Sola wird das auch so gesehen und man wird daher auch in Zukunft den Lehrlingen diese Erfahrungsmöglichkeit anbieten.

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Christina Lettinger, Bürokauffrau,München

Das hat mir viel gebracht,

sagt Christina Lettinger, Bürokauffrau von der IHK für München und Oberbayern, über ihren Austausch bei Bioforce AG in Roggwil, Kanton Thurgau. Da sie aus einer reinen Verwaltungsorganisation kommt, war das Praktikum in einem Produktionsbetrieb etwas völlig Neues.

Das neue Umfeld, ganz andere Menschen, eine andere Atmosphäre, das war spannend aber auch eine Herausforderung. Und es war für sie eine ganz neue Erfahrung, sich selbst zu organisieren und in dieser neuen Umgebung sich zurechtzufinden.

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Silia Andreoli, Fachfrau Information und Dokumentation, Chur

Eine Erfahrung für das Leben

„Ich würde es auf jeden Fall nochmals machen, wenn ich dazu die Möglichkeit hätte und kann es nur allen wärmstens empfehlen. Es war eine super tolle Erfahrung. Ich habe viel Neues dazugelernt und war auch mal auf mich gestellt, wodurch ich viel über Selbständigkeit, Verantwortung, Disziplin und Ordnung auch über mich selbst gelernt habe.

Bei meinem neuen Arbeitsplatz waren alle furchtbar nett und freundlich zu mir. Die Arbeit war spannend und abwechslungsreich und habe viel dazugelernt. Es hat mir wirklich viel Spaß gemacht und war eine Erfahrung, aus der ich sehr viel fürs Leben mitnehmen konnte!“ Silia Andreoli von der Kantonsbibliothek Graubünden absolvierte ihr xchange-Praktikum in der Stadtbibliothek Aalen.

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Tobias Bauch

Azubi-Austausch ins Fürstentum Liechtenstein

Auslandssemester sind bei Studenten sehr beliebt. Aber auch bei Auszubildenden ist es immer wichtiger Auslandserfahrung zu sammeln. Über das Projekt xchange können Auszubildende für zwei bis vier Wochen ein Praktikum im Ausland machen. Mein Ausbildungsbetrieb, die Handwerkskammer für Schwaben, unterstützt dieses Programm schon länger und somit durfte ich zwei Wochen an die Universität Liechtenstein. Eine Unterkunft war schnell gefunden. Im Studentenwohnheim, zwei Minuten von der Uni entfernt, fand sich ein freies Zimmer für mich.

Der Zeitraum erstreckte sich vom 05. bis 18. Juni 2016. Meine Anreise erfolgte am Sonntag mit öffentlichen Verkehrsmitteln, also mit Zug, S-Bahn und Bus. An der Uni lernte ich zunächst alle Kollegen aus der IT Abteilung und viele weitere Mitarbeiter kennen. Nach einer Führung über den Campus bekam ich eine Einweisung in die Computerumgebung. Danach ging es schon richtig los, und zwar mit Inventur. Dafür habe ich nach Räumen sortierte Listen mit IT Geräten erstellt und angefangen, diese zu kontrollieren.

Meine Hauptaufgabe während dem Praktikum war die Verteilung von Windows 10. Allerdings war die IT Abteilung immer noch in der Testphase. Somit musste ich mehrere Testinstallationen mit verschiedenen Einstellungen durchführen. Dabei kamen verschiedene Installationsmethoden zum Einsatz.
In einige weitere Themen konnte ich reinschnuppern und durfte kleinere Aufgaben erledigen. Dazu zählten z.B. das Erstellen von Scripten, Anpassen von Gruppenrichtlinien und Installieren von Treibern. Sehr interessant war auch die Einführung in das WLAN der Universität.

Zum Abschluss der beiden spannenden und erfahrungsreichen Praktikumswochen gingen wir am Donnerstagabend gemeinsam zum Essen. In gehobener aber gemütlicher Atmosphäre durfte ich Spezialitäten aus Liechtenstein kennenlernen und konnte so auch noch andere Ortschaften und Dörfer von Liechtenstein sehen. Am letzten Tag gab es noch ein Abschlussgespräch mit dem Leiter der IT Abteilung, ehe ich mich von allen Kollegen verabschiedete.

Mein Resultat:
Ein Azubi-Austausch ist auf jeden Fall für alle Auszubildenden zu empfehlen. Gerade im Ausland kann man neue Kulturen und Leute kennen lernen und Erfahrung sammelt man sowohl fürs Private, als auch fürs Berufsleben. Davon profitiert nicht nur der Arbeitgeber sondern auch der Gastbetrieb.


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